COVID-19: Situation in Indien

Die Lebensverhältnisse unserer Kinder, Jugendlichen, Angestellten und Partner gestalten sich zunehmend dramatisch.

Alle Programme der Stiftung Usthi in Indien und Nepal sind geschlossen. Ausgenommen von den polizeilich kontrollierten Massnahmen sind das Usthi-Spital und die Jugendlichen, die keine Familienverbindung haben.

Für die 200 Kinder vom «Back-to-School» Projekt und den mehr als 300 Kindern im Nachhilfeunterricht in den «Tuition Center» sind die Lebensverhältnisse äusserst schwierig geworden. Die alleinerziehenden Mütter dieser Kinder haben als Taglöhnerinnen die Arbeit verloren und damit auch das Einkommen. Nach mehr als zwei Wochen plagt der Hunger und das Dasein wird zum Überlebenskampf.

Die Usthi Partner sind innovativ und verteilen Nahrungsmittelpakete, die zehn Tage Überleben für drei Personen bedeuten. Ein Paket kostet 15 Franken (einen Franken und fünfzig Rappen pro Tag). Die Verteilung soll nach zehn Tagen wiederholt werden. Ohne Ihre Hilfe, liebe Usthi-Freunde, kann die Verteilung nicht ein zweites Mal statt finden. Bitte unterstützen Sie Usthi und die betroffenen Menschen vor Ort!

Auf den Strassen in Indien sind dramatische Szenen Alltag. Hunderttausende Taglöhnerinnen und Tagelöhner der Ballungszentren sind zu Fuss auf dem Weg nach Hause in ihre ländlichen Dörfer, die teilweise mehrere hundert Kilometer entfernt sind. Züge und Busse verkehren nicht mehr. Die sich langsam bewegenden Flüchtlingskolonnen sind geplagt von Hunger und Erschöpfung. Auch hier verteilt Usthi Nahrungsmittelpakete solange wie möglich.

In der Schweiz ist die Unsicherheit über die Zukunft ebenfalls sehr gross. Dennoch werden alle, die es sich leisten können gebeten, Usthi bei der Essens-Verteilung zu unterstützen.

Jedes Nahrungsmittelpaket zählt und lindert Hunger!

Danke für Ihre Solidarität.

Besuch der Botschaftsdelegation in der Penthakata-Schule

Botschafterin Tissafi zu Besuch bei Usthi

Dreieinhalb Tage voller Begegnungen, Eindrücke und echter Herzensmomente im indischen Bundesstaat Odisha liegen hinter uns. Wir sind geehrt und dankbar für den Besuch von Maya Tissafi, Botschafterin der Schweiz in Indien und Bhutan, und Simon Schäfer, erster Sekretär der Schweizer Botschaft in Neu-Delhi. Die Delegation besichtigte gemeinsam mit Usthi-Gründer Kurt Bürki und Stiftungsrat Daniel Kempter […]

«Ich habe jetzt das Gefühl, wieder träumen zu können.»

Trotz wachsender Wirtschaft stellt die Existenzsicherung viele Familien in Indien vor eine grosse Herausforderung. Der Grossteil der Inder:innen arbeitet auf dem informellen Arbeitsmarkt, meist ohne Sozialversicherungen oder Arbeitsverträge und oft unter prekären Arbeitsbedingungen. Der Zugang zum Arbeitsmarkt sowie zu fair bezahlten Jobs ist von eklatanten Ungleichheiten geprägt: Insbesondere Frauen arbeiten in schlecht bezahlten (Gelegenheits-)Jobs, beispielsweise […]

Projektübergabe Thaddeus-Schule in Bhastara, Indien

Mit 45 Kindern im Kindergartenalter startete 2006 der Schulbetrieb der Thaddeus-Schule. Seither ist die Schule stark gewachsen, hat ein eigenes Schulhaus bekommen und unterrichtet rund 200 Kinder vom Kindergarten bis zur 10. Klasse. Per Ende 2025 übergibt Usthi das Projekt vollständig an die indische Partnerorganisation. Ein bedeutsamer Moment und ein guter Zeitpunkt, gemeinsam zurückzublicken. Im […]