Mani’s Geschichte

Ungleichheiten verstärken sich durch Krisensituationen. Nach zwei schwierigen Jahren kehren die meisten Menschen in der Schweiz wieder zur Normalität zurück. In ärmeren Ländern wie Nepal oder Indien sind die Folgen der aktuellen Situation viel deutlicher spürbar.

Laut einem neu veröffentlichten Bericht rechnet die Weltbank mit bis zu 56 Millionen Menschen, die in Indien aufgrund der Pandemie in die Armut gerutscht sind. Die indische Regierung gibt an, dass rund 10’000 Kinder zu Vollwaisen wurden. In den Bundesstaaten Madhya Pradesh, Gujarat und Odisha verloren besonders viele Kinder beide Elternteile. Viele von ihnen sind auf sich allein gestellt.

Darüber hinaus zeichnet ein Bericht über Bildungsarmut ein Bild der aktuellen weltweiten Bildungssituation. Demzufolge wird geschätzt, dass die Bildungsarmut in Südasien seit 2019 um etwa 20% gestiegen ist.

Kinder und Jugendlichen den Zugang zu Bildung zu ermöglichen, um ihnen neue Perspektiven zu bieten, ist somit heute besonders wichtig.

Usthis Berufsbildungskurse unterstützen junge Menschen wie Mani dabei, sich eine selbstbestimmte Zukunft aufzubauen.

«Dank meiner Ausbildung habe ich einen Job mit dem ich nicht nur auf eigenen Füssen stehen, sondern auch meine Familie unterstützen kann. Er gibt mir das Vertrauen, mit Bildung noch weiter zu kommen.»
Mani Kumar, Berufsbildungsabsolvent im Kurs Labortechnik

Im Interview erzählt Mani seine Geschichte – was ihn dazu bewegt hat einen medizinischen Kurs zu belegen, was er gelernt hat und welche Auswirkung seine Ausbildung auf sein Leben hat.

Rückblick auf die Projektreise

Mitglieder des Usthi Stiftungsrates berichten, welche Erlebnisse sie auf der Reise durch die Projekte in Indien besonders beeindruckt haben. Christa Vollrath berichtet über den Eindruck, den die lokalen Partner bei ihr hinterlassen haben; Matthias Manz reflektiert die Usthi Kultur, die er in der Art der Arbeit der Partnerorganisationen wiedergefunden hat; Urs Jaisli spricht über die […]

Interview mit einer Gesundheits-fürsorgerin

Wieso hat sie sich dem Gesundheitsprojekt angeschlossen? Welche Bedeutung hat die Arbeit für sie? Und wie verändert der Job ihre Rolle als Frau? Diese Fragen beantwortet Sabitri Sahoo, eine der 40 Fürsorgerinnen im Gesundheitsnetzwerk in der Urwaldregion Somagiri. Seit 12 Jahren ist sie Mitarbeiterin im Gesundheitsprojekt und berichtet von ihrer täglichen Arbeit und ihren Erfahrungen.

Projektentwicklung in Nepal

Wie bringen wir bei Usthi unsere Projekte nachhaltig voran? Der persönliche Austausch mit den Kindern, Familien und Projektpartnern vor Ort gibt einen Einblick in die Herausforderungen. Um nachhaltig und langfristig Wirkung zu erzielen, verfolgt das Projekt „Empowerment für Kinder und Familien“ einen ganzheitlichen Ansatz: Usthi ermöglicht nicht nur Kindern den Zugang zu Bildung, sondern unterstützt […]